Presse

Isabel Fargo Cole spielt in ihrem ersten Roman sehr souverän mit der Idee, dass Realität immer auch ihr Gegenteil beinhalten kann, und ihre Personen suchen nach Antworten, die es nicht wirklich gibt. Ähnlich wie in der Literatur Wolfgang Hilbigs, die sie ins Englische übersetzte, ist auch ihr Personal auf der Suche nach Halt, doch in unklaren Erinnerungen gibt es nur die Möglichkeit kreiselnder Bewegung, und diesen Prozess mit all seinen Geistern der Vergangenheit gibt ihr Roman vielschichtig und faszinierend wieder.

Lore Kleinert, Neue Buchtipps

Das komplexe wie vielstimmige Werk strahlt eine besondere Sprachkraft aus […].  „Die grüne Grenze“ stellt eine Bereicherung der Roman-Auswahl über die Zeit der DDR und eine spannende wie lehrreiche Lektüre dar […].

Constanze Matthes, Zeichen & Zeiten, 20. September 2017

[Coles] Sprache benötigt Konzentration, bleibt aber stets klar. Sie wechselt virtuos die Perspektiven, die Zeitströme, zitiert alte Volkssagen und das Buch ihres eigenen Protagonisten. „Die grüne Grenze“ ist ein Deutschlandbuch, das ohne jedes Klischee auskommt und trotz seiner fast 500 Seiten nie aufgebläht wirkt.

Jochen Overbeck, Spiegel Online, 18. September 2017

Interview in der Volksstimme, 5. September 2017